Abgesagt
Bisheriges Datum:

Sky du Mont: "Jung sterben ist auch keine Lösung"

Sky du Mont  

Tschaikowskiplatz 1
01796 Pirna

Event organiser: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

Tickets

Die Veranstaltung wurde abgesagt.

Event info

Was macht man, wenn einen die eigene Mutter auf Besichtigungstour durch diverse Altersheime schickt? Schließlich ist sie schon fast 100 Jahre alt, und was soll aus ihm werden, wenn, ja wenn ... Sky du Mont fühlt sich ertappt. Denn seit die Frau weg, der Hund tot und die Kinder aus dem Haus sind, stellt sich die Frage nach Veränderung. Aber muss es gleich ein Altersheim sein?

Mit Humor und einer großen Portion Herz (gemischt mit einer kleinen Portion Philosophie) widmet sich Sky du Mont der Frage: Was ist das eigentlich, Alter? Wann sind wir wirklich alt? Und wer sagt uns, wie wir im Alter zu leben haben? Mit zahlreichen Auftritten der originellsten Lebensentwürfe höherer Jahrgänge, von der Rentnerband bis zur Rentnergang. Garantiert komisch. Garantiert unterhaltsam.

"Sky du Mont schreibt amüsant über das wahre, gefühlte und das gelebte Alter." Mitteldeutsche Zeitung, 31.01.2018 "Was in den ersten Kapiteln teilweise brüllend komisch beginnt, verändert sich zum liebevollen Kammerspiel in Buchform" Badisches Tagblatt

Location

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Germany
Plan route
Image of the venue

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.