IMPERIUM: Die globale Vorherrschaft der USA - Rüstungsexport ist oft Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen

Vortragende: Dr. Daniele Ganser, Jürgen Grässlin, Barbara Melion  

Dreisamstr. 3
79098 Freiburg im Breisgau

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Event organiser: SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research AG, Tellstrasse 1, 4053 Basel, Schweiz

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Frieden ist die Basis von einer gesunden Entwicklung in der Familie, in der Schule und in der Gesellschaft. Aber in verschiedenen fremden Ländern wüten Kriege.

Die USA sind an vielen dieser Kriege beteiligt.
Die USA sind mit 10 Flugzeugträgern derzeit das mächtigste Land der Welt, die USA sind das aktuelle Imperium. Zusammen mit Russland, China, Frankreich und Grossbritannien haben die USA einen ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat in New York und sind Vetomacht.

Die UNO-Charta verbietet Kriege seit 1945, nur Selbstverteidigung oder ein Krieg mit UNO-Mandat sind erlaubt. Warum wird dieses Gewaltverbot ignoriert? Warum dreht die Gewaltspirale weiter? Und wie können wir selber Kriegslügen erkennen?
Der Vortrag von Dr. Daniele Ganser wirft einen Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik.

Massgeblich verantwortlich für die Genehmigung von Kriegswaffenexporten an sogenannte „Drittländer“ ausserhalb von NATO und EU ist der Bundessicherheitsrat (BSR). Geführt von Kanzler Gerhard Schröder und seit 2005 von Kanzlerin Angela Merkel sowie je acht Ministern wurden und werden in geheimer Sitzung Waffentransfers in Krisen- und Kriegsgebiete genehmigt. Involviert sind in einer Art Superkoalition regierende Minister von CDU, CSU, SPD, Grünen und FDP. Allein die CDU/CSU/SPD-geführte Bundesregierung genehmigt zahlreiche Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten im Norden Afrikas (Maghreb) sowie dem Nahen und Mittleren Osten. Repressoren in Algerien, in Ägypten, in der Türkei, in Saudi-Arabien und weiteren Staaten werden an der Macht gehalten, hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben, viele sterben. In seinem Vortrag erklärt Jürgen Grässlin, was sich ändern muss, damit Waffenexporte in Krisen- und Kriegsgebiete gestoppt werden.

Die Pianistin Barbara Melion umrahmt beide Vorträge mit Stücken aus der klassischen Musik von Ludwig van Beethoven Sonate Op.27 Nr.2 Adagio sostenuto, Frédéric Chopin Nocturne f-Moll Op. 55 Nr. 1 und Claude Debussy Arabesque 1.

"Nur die Töne sind imstande, die Gedankenrätsel zu lösen, die oft in unserer Seele geweckt werden."
-Hans Christian Andersen

Location

Paulussaal
Dreisamstraße 3
79098 Freiburg im Breisgau
Germany
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Mitten in Freiburg steht einer der ältesten Konzertsäle der Stadt, der Paulussaal. War das Programm ursprünglich nur auf Klassik-Konzerte beschränkt, zeichnet sich das traditionsreiche Veranstaltungshaus heute durch eine große Programmvielfalt aus.

Im Jahr 1905 wurde die Pauluskirche zunächst als Gemeindekirche errichtet. Aufgrund ihrer Größe wurden die Räumlichkeiten allerdings zwei Jahre später aufgeteilt und neben kirchlichen auch zunehmend für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Somit ist hier 1907 der Paulussaal als Konzerthaus für Freiburg entstanden und ist seitdem als Spielstätte für hervorragende Konzerte der klassischen Musik bekannt. Über die Zeit hat sich das Veranstaltungsangebot immer weiter vergrößert und beinhaltet nun von Rock-, Pop-, Klassik- oder Jazz- Konzerten über Kabarett und Comedy-Abende bis hin zur Möglichkeit den Saal für private Feiern zu mieten, alles was das Herz eines Kulturbegeisterten begehrt. Dabei ist immer wieder Prominenz sowohl auf der Bühne, wie Johannes König oder Reinhold Messner, als auch auf einem der insgesamt 1.000 Plätze vor der Bühne zu finden. So war beispielsweise schon der ehemalige Außenminister Joschka Fischer zu Gast und hat sich von dem niveauvollen Programm unterhalten lassen.

Der Paulussaal – hier besitzen Kultur und Unterhaltung höchsten Stellenwert. Überzeugen Sie sich selbst!